Arbeitsmarkt in Burundi

Burundis Arbeitsmarkt ist fragmentiert. Ein kleiner formeller Staats- und Privatsektor steht einer überwiegend informellen Landwirtschaft, Selbstständigkeit, Handwerkstätigkeiten und grenzüberschreitender Arbeitsmigration gegenüber. Mehr als 85 % der Arbeitskräfte sind in der Landwirtschaft beschäftigt; 2020 waren etwa 79 % der landwirtschaftlich Beschäftigten unbezahlt, während formelle Lohnbeschäftigung nur einen kleinen Anteil ausmachte. Der Zugang zu Einkommen hängt daher stark von Land, informellem Lernen, praktischen Fähigkeiten, persönlichen Netzwerken und der Nähe zu Unternehmen oder öffentlichen Arbeitsvermittlungsdiensten ab.

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