Sicherheit in Guinea-Bissau

Die Sicherheit in Guinea-Bissau betrifft sowohl Naturgefahren als auch Kriminalität. Überschwemmungen, Küstengefahren, Dürren, Hitze, Windstürme und Stadtbrände können Gemeinden bedrohen, während Diebstahl, Einbruch, Gewalt, Menschenhandel und Überfälle auf Verkehrswegen die persönliche Sicherheit beeinträchtigen. Staatliche Maßnahmen umfassen den Katastrophenschutz, meteorologische Dienste, Polizeikräfte und Staatsanwaltschaften, doch Warnabdeckung, Koordination und regionaler Zugang bleiben uneinheitlich.

Katastrophen

Guinea-Bissau erlebt wiederkehrende Überschwemmungen, Küstenüberflutungen, Sturmfluten, Küstenerosion, Salzwassereintrag, Dürren, Hitze, Windstürme und Stadtbrände. Der Nationale Zivilschutz (Serviço Nacional de Proteção Civil, SNPC) koordiniert die nationale Notfallreaktion; das Nationale Meteorologieinstitut (Instituto Nacional de Meteorologia) veröffentlicht Wetter-, Regen- und Hitzewarnungen. Das Katastrophenmanagement ist durch Gesetz Nr. 10/2020 geregelt, doch Koordination, Finanzierung, Warnabdeckung und öffentliche Evakuierungsangebote sind uneinheitlich.

Kriminalitaet

Kriminalität in Guinea-Bissau umfasst Diebstahl, Raub, Einbruch, Gewalt, Menschenhandel und andere Gefahren für die Alltagssicherheit. In Bissau sind Taschendiebstahl, Taschen- und Handydiebstahl – besonders am Flughafen, auf Märkten und bei öffentlichen Veranstaltungen – sowie Einbrüche wiederkehrende Probleme. Außerhalb der Hauptstadt erhöhen begrenzte Sicherheitsabdeckung und Straßenraub oder Carjacking die Unsicherheit, besonders nachts. Zuständig sind unter anderem die Polizei für öffentliche Ordnung (POP), die Nationalgarde, die Kriminalpolizei (PJ) und Staatsanwälte; Meldewege, regionale Erreichbarkeit und Opferhilfe sind jedoch uneinheitlich.

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