Freundschaft auf den Komoren

Freundschaft auf den Komoren ist eine frei gewählte, wiederkehrende persönliche Verbindung ohne romantischen Charakter, staatliche Registrierung, Vertrag oder Standardverfahren. Menschen lernen sich häufig in Schulen, Dörfern, Nachbarschaften, familiennahen Netzwerken, Gemeinschaftsvereinen, Jugendgruppen, beim Sport, bei Musik und Kultur, in religiösen Gemeinschaften, bei der Arbeit, auf Märkten oder über Online- und Diasporakontakte kennen und halten so Verbindung. Vertrauen, Gegenseitigkeit, regelmäßiger Kontakt, gegenseitige Hilfe, Zustimmung und Vertraulichkeit prägen die Beziehung. Daraus entsteht jedoch kein allgemeiner Rechtsanspruch auf Geld, Unterkunft, Beschäftigung, Zeit oder ausschließliche Loyalität. Zugang, Kosten und Gruppenregeln unterscheiden sich auf Ngazidja, Ndzuani und Mwali.

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