Freundschaft ist eine freiwillige persönliche Beziehung zwischen Menschen. Anders als bei Verwandtschaft entsteht sie vor allem durch gegenseitige Zuneigung, Vertrauen und gemeinsam verbrachte Zeit. In Österreich beginnen Freundschaften häufig in Schule, Ausbildung, Arbeit, Nachbarschaft, Verein oder Freizeitgruppe. Auch aus Online-Kontakten können Freundschaften entstehen, wenn beide Seiten sorgfältig mit Vertrauen umgehen. Freundschaften reichen von gelegentlichen Freizeitkontakten bis zu sehr engen Vertrauensbeziehungen. Nicht jede Freundin oder jeder Freund erfüllt dabei dieselbe Rolle. Typische gemeinsame Aktivitäten sind Gespräche, Besuche, Sport, Ausflüge, Feiern oder gegenseitige Hilfe. Regelmäßigkeit ist oft wichtiger als ein besonders aufwendiges Programm. Verlässlichkeit zeigt sich darin, Absprachen einzuhalten, ehrlich zu sein und vertrauliche Dinge zu schützen. Gute Freundschaften lassen zugleich Platz für andere Beziehungen und persönliche Zeit. Konflikte gehören auch zu Freundschaften. Hilfreich sind klare Ich-Sätze, Zuhören und eine konkrete Vereinbarung darüber, was sich künftig ändern soll. Freundschaft kann Einsamkeit verringern und in schwierigen Zeiten Halt geben. Sie ersetzt aber nicht in jeder Krise professionelle medizinische, psychologische oder soziale Hilfe. Eine Freundschaft endet manchmal durch unterschiedliche Lebenswege, wiederholte Verletzungen oder fehlenden Kontakt. Abstand zu nehmen ist erlaubt, besonders wenn Respekt und Sicherheit fehlen.
Freundschaft in Österreich
Freundschaft in Österreich beruht meist auf Vertrauen, freiwilliger Nähe und gemeinsamen Erfahrungen. Freundinnen und Freunde verbringen Zeit miteinander, hören zu und helfen einander, ohne über das Leben der anderen Person zu bestimmen. Gute Freundschaften dürfen unterschiedlich eng sein und sich im Laufe des Lebens verändern.
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