Sicherheit in Papua-Neuguinea

Sicherheit in Papua-Neuguinea umfasst sowohl Katastrophenvorsorge als auch den Schutz vor Kriminalität. Erdbeben, vulkanische Aktivitäten, Tsunamis, Überschwemmungen, Erdrutsche, Dürre und schwere Unwetter können Gemeinschaften beeinträchtigen, während schwere Übergriffe, Raub, Vergewaltigung und Einbruch zusätzliche persönliche Risiken darstellen. Die Bedingungen unterscheiden sich je nach Provinz, Ort, Kommunikationsmöglichkeiten und Reiseroute erheblich.

Katastrophen

Zu den Katastrophenrisiken in Papua-Neuguinea zählen Erdbeben, vulkanische Aktivität, Tsunamis, Überschwemmungen, Erdrutsche, Schuttströme, Bodenverflüssigung, Dürren, Wasserknappheit und schwere Stürme. Das Nationale Katastrophenzentrum (National Disaster Centre, NDC) koordiniert die nationale Vorsorge und Reaktion gemeinsam mit dem Nationalen Katastrophenausschuss und den Provinzstrukturen. Warnungen und Hilfe hängen stark von der Gefahr, der Provinz, der Kommunikation und der Erreichbarkeit ab. Haushalte sollten lebensnotwendige Vorräte bereithalten, sichere höher gelegene Orte kennen und offizielle oder natürliche Warnzeichen beachten, ohne auf eine formelle Meldung zu warten.

Kriminalitaet

Kriminalität in Papua-Neuguinea umfasst tatsächlich begangene oder angedrohte Straftaten, persönliche Sicherheitsrisiken, Meldungen bei der Polizei und Unterstützung für Betroffene. Die erfassten Fälle betreffen am häufigsten schwere Körperverletzung, Drogendelikte, Raub, Vergewaltigung und Einbruch. Amtliche Zahlen erfassen jedoch nicht alle Straftaten. Die Risiken sind besonders in Port Moresby, Lae, Mount Hagen, städtischen Siedlungen, einigen Hochlandgebieten und abgelegenen Rohstoff- oder Reiserouten erheblich.

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