Sambia ist eine Verfassungsrepublik, die nach der Verfassung von Sambia von 1991 regiert wird, geändert durch Gesetz Nr. 2 von 2016 und Gesetz Nr. 13 von 2025. Die Verfassung verteilt öffentliche Zuständigkeiten auf die Exekutive, das Parlament und eine unabhängige Judikative. Die nationale Regierung arbeitet mit der Provinzverwaltung und 116 lokalen Behörden in 10 Provinzen zusammen. Die Provinzverwaltung unterstützt die nationale Regierung und ist keine eigenständige dritte Regierungsebene. Wahlen sind das wichtigste Verfahren zur Wahl politischer Vertreter. Die Wahlkommission von Sambia (Electoral Commission of Zambia) verwaltet Wählerregistrierung, Nominierungen, Abstimmungen, Auszählung und Veröffentlichung der Ergebnisse. Präsidentschaftskandidaten benötigen mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen; Mitglieder der Nationalversammlung und Vertreter der lokalen Verwaltung werden im Allgemeinen durch die Kandidatin oder den Kandidaten mit den meisten Stimmen gewählt. Um Sambias politisches System zu verstehen, muss man daher sowohl die Institutionen betrachten, die öffentliche Gewalt ausüben, als auch die Wahlverfahren, durch die gewählte Ämter ihr Mandat erhalten.
Politik in Sambia
Die Politik in Sambia wird durch die verfassungsmäßige Organisation des Staates und durch Wahlen geprägt, die über die politische Vertretung entscheiden. Öffentliche Gewalt wird durch die Exekutive, das Parlament und die Judikative ausgeübt; die Verwaltung reicht von nationalen Institutionen über die Provinzverwaltung bis zu den lokalen Behörden. Bei Wahlen können wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger den Präsidenten, Mitglieder der Nationalversammlung und Vertreter der lokalen Verwaltung wählen.
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