In der Schweiz leben Menschen mit unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen. Neben christlichen Traditionen bestehen jüdische, islamische, hinduistische, buddhistische und weitere Gemeinschaften sowie viele Menschen ohne Religionszugehörigkeit. Das Verhältnis zwischen Staat und Religionsgemeinschaften ist nicht überall gleich geregelt. Die Kantone bestimmen wesentliche Teile dieser Ordnung, weshalb Anerkennung, Finanzierung und öffentliche Aufgaben regional verschieden sein können. Der Begriff Landeskirche bezeichnet in vielen Kantonen öffentlich-rechtlich anerkannte Kirchen. Welche Gemeinschaften diesen Status besitzen und was er bedeutet, hängt vom jeweiligen Kanton ab. Religion zeigt sich in Gottesdiensten, Gebeten, Festen, Speiseweisen, Kleidung, Lebensübergängen und sozialem Engagement. Wie streng oder persönlich diese Formen gelebt werden, entscheidet jeder Mensch unterschiedlich. Religiöse Gebäude und Gemeinschaften sind auch soziale Orte. Sie bieten Begegnung, Beratung, Bildung, Hilfe und Begleitung bei Geburt, Heirat, Krankheit oder Tod. In Schulen, Betrieben und öffentlichen Einrichtungen treffen verschiedene Überzeugungen aufeinander. Respektvolle Lösungen berücksichtigen persönliche Freiheit, gemeinsame Regeln und die Rechte anderer Menschen. Religion kann Gemeinschaft, Sinn und Unterstützung geben. Konflikte können entstehen, wenn Menschen benachteiligt, zu einer Praxis gedrängt oder nur nach ihrer Gruppenzugehörigkeit beurteilt werden. Wer eine religiöse Gemeinschaft kennenlernen möchte, sollte ihre eigenen Bezeichnungen verwenden und höflich nach Regeln fragen. Einzelne Mitglieder sprechen dabei nie automatisch für alle Menschen derselben Religion.
Religion in Schweiz
Religion in der Schweiz ist vielfältig und wird kantonal unterschiedlich organisiert. Christliche Kirchen, weitere Religionsgemeinschaften und Menschen ohne religiöse Bindung prägen das Zusammenleben. Religionsfreiheit schützt sowohl Glauben und religiöse Praxis als auch die Entscheidung, keiner Religion anzugehören.
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