Das Aufenthaltsbudget wird für denselben Zeitraum erstellt, den das Mobilitätssemester einschliesslich der erforderlichen Ankunfts- und Abreisetage umfasst. Unterkunftskosten können neben der laufenden Miete auch eine Kaution, Buchungsgebühren oder vorübergehende Unterbringung einschliessen. Bei der Verpflegung im Ausland sollten die Möglichkeiten am Studienort und die eigene Haushaltsführung berücksichtigt werden. Hinzu kommen lokaler Verkehr, Kommunikationskosten, Lernmaterialien und andere regelmässige Ausgaben des Alltags. Einmalige Anschaffungen werden getrennt von den monatlich wiederkehrenden Beträgen erfasst. Für realistische Lebenshaltungskosten im Austausch sollten möglichst konkrete Angaben zum Zielort und zur gewählten Unterkunft verwendet werden. Bestehen Zahlungen weiterhin am Wohnort in der Schweiz, gehören auch diese Verpflichtungen in die Gesamtplanung. Förderbeiträge oder andere Einnahmen werden nur in der bestätigten Höhe und zum erwarteten Zahlungszeitpunkt angesetzt. Eine Reserve schützt das laufende Budget, wenn einzelne Ausgaben höher ausfallen oder unerwartet entstehen. Studiengebühren und Reisekosten werden separat berechnet, damit sie die laufenden Aufenthaltskosten nicht verdecken. Der Vergleich von verfügbaren Mitteln und allen geplanten Ausgaben zeigt, ob das Mobilitätssemester über den gesamten Aufenthalt finanzierbar ist.
Aufenthaltsbudget für ein Mobilitätssemester im Studium in der Schweiz
Ein Mobilitätsbudget erfasst die regelmässigen und einmaligen Ausgaben während eines Studienaufenthalts an einer Gasthochschule. Für das Budget eines Auslandssemesters sind besonders Unterkunftskosten, Verpflegung, lokaler Verkehr und weitere notwendige Lebenshaltungskosten im Austausch zu berücksichtigen. Die Ansätze richten sich nach dem Zielort, der Aufenthaltsdauer und der persönlichen Situation.
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