Die Einreise erfolgt in der Regel über den internationalen Flughafen Juba (JIA) oder einen zugelassenen Landgrenzübergang. Besucher und Arbeitskräfte sollten vor der Reise die Visabestimmungen für ihren Reisepass, die Gebühren, Gültigkeit, zugelassenen Einreisepunkte und Anforderungen an eine Arbeitserlaubnis prüfen. Für ein E-Visum wird ein Online-Antrag mit Kartenzahlung gestellt; das Department of E-Visa and Immigration Service gibt an, dass das PDF innerhalb von 72 Stunden eintreffen sollte. Drucken Sie das PDF aus oder speichern Sie es. Am Einreiseort prüft ein Beamter die Unterlagen und stempelt den Reisepass; laut Portal dauert diese Kontrolle etwa fünf Minuten. Die britischen Reisehinweise für Reisepässe verlangen eine Gültigkeit von mindestens sechs Monaten nach der Ankunft und mindestens zwei leere Seiten. Für andere Staatsangehörigkeiten können abweichende Regeln gelten. Visa-Verlängerungen werden persönlich beim Innenministerium an der Airport Road in Juba beantragt; eine verlässliche allgemeingültige Gebührenübersicht liegt nicht vor. Reisende ab neun Monaten benötigen einen gültigen Gelbfiebernachweis. Eine Gesundheitsuntersuchung mindestens acht Wochen vor der Abreise wird empfohlen, da ein hohes Malariarisiko besteht und Cholera, Gelbfieber sowie Mpox weiterhin relevant sind. Bei Landgrenzübertritten aus der Demokratischen Republik Kongo oder Uganda können außerdem Temperatur- oder Reiseverlaufsprüfungen im Zusammenhang mit Ebola-Maßnahmen erfolgen. Gesundheitsvorschriften können sich kurzfristig ändern. Die jüngsten britischen Reisehinweise raten von allen Reisen ab. Als Gründe werden bewaffnete Konflikte, Kriminalität, Kontrollpunkte, Landminen und nicht explodierte Kampfmittel genannt. Vermeiden Sie Fahrten bei Nacht. Von April bis November können starke Regenfälle Straßen außerhalb Jubas unpassierbar machen, insbesondere in Unity, Warrap, Jonglei und Upper Nile. Flüge, Flughäfen und Straßen können kurzfristig geschlossen werden. Bewahren Sie Originalausweise und Reisedokumente sicher auf, führen Sie Farbkopien des Reisepasses mit und benutzen Sie nur zugelassene Grenzübergänge. Saubere, unbeschädigte US-Dollar-Banknoten mit Ausgabedatum ab 2017 sind nützlich, weil Karten und Geldautomaten nur begrenzt verfügbar sind. Öffentliche Verkehrsmittel, einschließlich Motorradtaxis (Boda-Bodas), können unsicher sein; Transport- und Unterkunftskosten unterscheiden sich je nach Bundesstaat und Entfernung. Ausländische Besucher oder Arbeitskräfte müssen sich möglicherweise bei der örtlichen Polizei registrieren lassen, wenn sie mindestens fünf Tage bleiben. Die südsudanesische Nationalpolizei kann einen Lichtbildausweis verlangen. Hinweise auf eine landesweite Ankunftskarte oder ein kommunales Registrierungssystem liegen nicht vor. Im Südsudan gibt es keine landesweite zentrale Anlaufstelle für Neuankömmlinge, keine allgemeine Willkommensleistung und keinen öffentlichen Ansiedlungsdienst. Für eine gewöhnliche Unterkunft muss in der Regel ein privater Gastgeber, ein Hotel oder ein Arbeitgeber sorgen. Gesundheitseinrichtungen sind sehr begrenzt; es gibt keine öffentliche Notrufnummer für medizinische Notfälle, private Krankenwagen sind rar und Kliniken können eine Registrierung verlangen. Schwere Fälle erfordern möglicherweise eine medizinische Evakuierung nach Nairobi oder Kampala. Wer Asyl beantragen möchte, kann mündlich oder schriftlich bei der Commission for Refugee Affairs (CRA), beim UNHCR oder bei der Einwanderungsbehörde einen Antrag stellen. Die CRA bearbeitet Flüchtlingsangelegenheiten und die Flüchtlingsstatusfeststellung (Refugee Status Determination, RSD), also das formelle Verfahren zur Entscheidung, ob eine Person Anspruch auf Flüchtlingsschutz hat. Die Registrierung kann zu einer Asylsuchendenbescheinigung führen; anerkannte Flüchtlinge erhalten ein Flüchtlingsausweisdokument. Bei einem Massenzustrom kann ein Prima-facie-Verfahren gelten. Ein Beschwerdeweg ist verfügbar. Bewahren Sie Reisepässe, nationale Ausweisdokumente, Flüchtlingsdokumente, Reisegenehmigungen und abgelaufene Ausweispapiere auf. Neuankömmlinge mit Bezug zum Sudan registrieren sich derzeit für Unterstützung in Maban, Jamjang oder Aweil, nicht in der Siedlung Gorom oder im Juba Reception Center, sofern die Regelung nicht vor Ort erneut bestätigt wird. Das Joda Border Reception Center und das Renk Transit Center bieten nachweislich Registrierung, Schutzbeobachtung, Gesundheits- und Bedürftigkeitsprüfungen, Weitervermittlungen, vorübergehende Unterkunft, Wasser und Sanitärversorgung, Lebensmittel, medizinische Hilfe sowie wichtige Sachgüter des täglichen Bedarfs. Kapazitäten, Transport und Dienstleistungen hängen von der Sicherheitslage und der Finanzierung ab. UNHCR-Leistungen und die Leistungen von Partnerorganisationen sind kostenlos. Eine Zahlungsforderung ist ein Warnzeichen für Ausbeutung und sollte gemeldet werden. Südsudanesische Rückkehrer durchlaufen ein separates Verfahren, das von der Relief and Rehabilitation Commission (RRC), dem UNHCR, der IOM und Partnerorganisationen koordiniert wird. Sie können Identitätsprüfungen, Schutz- und Gesundheitsprüfungen, Weitervermittlungen, Transport oder finanzielle Unterstützung erhalten. Die Unterstützung beim Weitertransport (Onward Transportation Assistance, OTA) kann die Weiterreise von einem Grenz- oder Transitort zum vorgesehenen Ziel unterstützen. Sie hängt jedoch von Anspruchsberechtigung, verfügbaren Mitteln und der Sicherheitslage ab und garantiert weder Transport noch eine Aufnahme in einem Lager oder Dienstleistungen am endgültigen Ziel. Flüchtlinge und Asylsuchende können in bestehende Siedlungen gebracht werden; Rückkehrer können Unterstützung für die Rückkehr in ihre Herkunftsregion erhalten, wenn dort Dienstleistungen verfügbar sind. Juba bietet vor allem Dienstleistungen am Flughafen, bei Ministerien und bei der städtischen Polizei. Upper Nile umfasst den Grenz- und Transitkorridor Joda–Renk. Maban, Jamjang und Aweil dienen derzeit als Registrierungs- und Unterstützungsorte für Neuankömmlinge mit Bezug zum Sudan. Sicherheit, Straßenzugang und verfügbare Dienstleistungen können sich zwischen Bundesstaaten und Counties erheblich unterscheiden.
Ankunft im Südsudan
Die Ankunft im Südsudan umfasst Einreisekontrollen, Gesundheitsnachweise, gegebenenfalls eine Polizeiregistrierung und praktische Vorkehrungen für Unterkunft, Transport und grundlegende Dienstleistungen. Ausländische Besucher und Arbeitskräfte benötigen gewöhnlich ein Visum, während Flüchtlinge, Asylsuchende und Rückkehrer eigene Wege für Unterstützung und Registrierung nutzen. Juba und die Grenzgebiete unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Sicherheit, Dienstleistungen und verfügbarer Unterstützung.
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