Überbetriebliche Kurse (ÜK) finden je nach Lehrberuf an einzelnen Tagen oder in zusammenhängenden Kursblöcken statt. Ihre zeitliche Einteilung folgt dem vorgesehenen Aufbau der beruflichen Kompetenzen und der Planung des Anbieters. Die ÜK-Dauer kann sich über mehrere Lehrjahre verteilen und ist nicht für alle Berufe gleich. Massgebend sind die berufsspezifischen Vorgaben und die mitgeteilten Kursdaten. Die ÜK-Inhalte konzentrieren sich auf ausgewählte praktische Grundlagen, fachgerechte Abläufe, Arbeitssicherheit und Qualitätsanforderungen des jeweiligen Berufs. Häufig werden neue Arbeitsschritte zuerst erklärt oder vorgeführt und danach unter Anleitung geübt. Zu den ÜK-Lernformen gehören je nach Kurs praktische Aufgaben, Demonstrationen, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele und gemeinsame Auswertungen. Mit zunehmender Erfahrung können Lernende Aufgaben selbstständiger planen, durchführen und beurteilen. Ein ÜK-Leistungsnachweis kann bearbeitete Aufgaben und gezeigte Kompetenzen dokumentieren. Ob daraus eine Note entsteht oder das Ergebnis für das Qualifikationsverfahren zählt, richtet sich nach den Vorgaben des Lehrberufs. Rückmeldungen aus dem Kurs helfen, Stärken und weiteren Lernbedarf für Unternehmen und Schule sichtbar zu machen. Termine, Dauer, Inhalte, Lernformen und Leistungsbeurteilung ergeben zusammen den konkreten Kursverlauf.
Ablauf der überbetrieblichen Kurse bei einer Lehre in der Schweiz
Der ÜK-Ablauf verbindet festgelegte Kurstermine mit berufsspezifischen Inhalten, praktischen Lernformen und möglichen Leistungsnachweisen. Zeitpunkt und Umfang unterscheiden sich nach Lehrberuf und Lehrjahr. Verbindliche Angaben ergeben sich aus den geltenden Berufsvorgaben und dem persönlichen Aufgebot.
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