Die Lebenshaltungskosten während der Lehre sollten den verfügbaren Einnahmen für jeden Monat gegenübergestellt werden. Bei den Wohnkosten während der Ausbildung zählen neben der Miete auch Nebenkosten, Strom und persönliche Haushaltsausgaben. Wer bei der Familie wohnt, kann stattdessen einen vereinbarten Beitrag an den Haushalt einplanen. Für die Verpflegung im Ausbildungsbudget sind Mahlzeiten zu Hause, im Unternehmen und an Schultagen zu berücksichtigen. Regelmässig selbst mitgebrachte Mahlzeiten können andere Kosten verursachen als auswärtige Verpflegung. Zu den Fahrkosten der Grundbildung gehören Wege zum Unternehmen, zur Berufsfachschule und zu überbetrieblichen Kursen. Abonnemente sollten mit einzelnen Fahrkarten und möglichen Vergünstigungen verglichen werden. Hinzu kommen je nach Lebenssituation Krankenkasse, Telefon, Kleidung, Körperpflege und Freizeit. Jährliche oder unregelmässige Rechnungen lassen sich als monatlicher Anteil im Budget erfassen. Der Lehrlingslohn kann im Verlauf der Lehre steigen, während viele Lebenshaltungskosten unverändert bleiben oder schwanken. Tatsächliche Ausgaben über mehrere Monate zeigen, ob die geplanten Beträge realistisch sind.
Lebenshaltungskosten im Budget für die berufliche Grundbildung in der Schweiz
Lebenshaltungskosten sind regelmässige Ausgaben für den persönlichen Alltag während der beruflichen Grundbildung. Dazu zählen insbesondere Wohnen, Verpflegung, Mobilität, Versicherungen und persönliche Bedürfnisse. Ihre Höhe hängt stark von Wohnform, Ausbildungsort und familiärer Unterstützung ab.
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