Das politische System Usbekistans umfasst staatliche Institutionen auf nationaler Ebene, gewählte Vertretungskörperschaften, Gerichte, lokale Verwaltungen und Wahlen. Der Präsident leitet die Exekutive und vertritt den Staat innerhalb des verfassungsmäßigen Systems. Der Oliy Majlis, das usbekische Parlament, beschließt Gesetze und vertritt Bürgerinnen und Bürger sowie Regionen über seine Parlamentskammern. Gerichte üben nach Maßgabe des Gesetzes die Rechtsprechung aus. Auf lokaler Ebene übernehmen Hokimiyats die öffentliche Verwaltung in Regionen, Bezirken und Städten. Mahallas sind lokale Gemeinschaftseinrichtungen, die Selbstorganisation unterstützen und sich mit Angelegenheiten der Gemeinschaft befassen; sie unterscheiden sich von Hokimiyats und nationalen Regierungsstellen. Wahlen verbinden Bürgerinnen und Bürger mit Vertretungsorganen durch Präsidenten-, Parlaments- und Kommunalratswahlen. Geheime Stimmabgabe, Wählerverzeichnisse, Wahllokale und Wahlkommissionen organisieren den Wahlablauf. Um die Politik Usbekistans zu verstehen, müssen daher sowohl die staatliche Machtstruktur als auch die Wahl der Vertreter durch die Bürgerinnen und Bürger betrachtet werden.
Politik in Usbekistan
Die Politik in Usbekistan umfasst, wie staatliche Institutionen öffentliche Gewalt ausüben und wie Wahlen Vertreter bestimmen. Usbekistan ist eine Präsidialrepublik: Der Präsident leitet den Staat und die Exekutive, während der Oliy Majlis Gesetze beschließt. Die lokale Verwaltung erfolgt über Hokimiyats, daneben organisieren Mahallas das Gemeinschaftsleben.
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