Natur in Venezuela ist die belebte Welt um die Menschen: Pflanzen, Tiere, Pilze, Böden, Wasser, Luft und natürliche Landschaften. Diese Bestandteile wirken als Ökosysteme zusammen, in denen jedes Lebewesen eine Rolle hat. Venezuela hat mehrere große Naturräume. Der Amazonasregenwald umfasst dichte Wälder und große Flüsse, die Llanos weite tropische Savannen und die Anden kühlere Bergwälder und Páramos. Die Karibikküste, das Orinoco-Delta, Feuchtgebiete, Mangroven und vorgelagerte Inseln ergänzen diese wichtigen Lebensräume. Tepuis sind hohe Tafelberge mit steilen Flanken, die besonders mit der Region Guayana verbunden werden. Auf ihren isolierten Gipfeln können Pflanzen und Tiere vorkommen, die es sonst nirgendwo gibt. Ein Morichal ist ein Feuchtgebiet, das von Moriche-Palmen geprägt ist; ein Manglar ist ein Küstenfeuchtgebiet, in dem Mangrovenbäume in salzigem oder brackigem Wasser wachsen. Zur Natur Venezuelas gehören Jaguare, Brillenbären, Flussdelfine, Affen, Capybaras, Anakondas, zahlreiche Vögel, Fische, Insekten und Reptilien. Zu den wichtigen Pflanzen zählen Regenwaldbäume, Palmen, Orchideen, Savannengräser und Nutzpflanzen, die in Gärten, conucos und auf Bauernhöfen angebaut werden. Die Llanos sind außerdem für den jahreszeitlichen Wechsel zwischen überschwemmten und trockenen Landschaften bekannt. Schutzgebiete sind ein wichtiges Mittel zur Erhaltung der Natur. Venezuela kennt Schutzformen wie parques nacionales, monumentos naturales, refugios de fauna silvestre und andere geschützte Zonen. Schutz kann Bebauung, Jagd, Bergbau, Holzeinschlag oder andere Aktivitäten einschränken, doch die genauen Regeln hängen vom jeweiligen Ort ab. Natursysteme liefern Wasser, Lebensmittel, Schatten, fruchtbare Böden, Bestäubung, Materialien und Erholungsmöglichkeiten und schützen vor Überschwemmungen und Hitze. Flüsse und Feuchtgebiete verbinden außerdem weit voneinander entfernte Orte. Schäden in einem Gebiet können daher Gemeinschaften und Wildtiere weiter entfernt beeinträchtigen. Zu den häufigen Belastungen zählen Brände, illegale Jagd, Abholzung, Verschmutzung, unkontrollierter Abfall, schlecht geplante Bebauung, Überfischung und Schäden durch Bergbau oder Straßen. Klimaveränderungen können Niederschläge, Flusspegel, Brände, Verbreitungsgebiete von Arten sowie den Zeitpunkt von Überschwemmungen und Dürren verändern. Guter Naturschutz beginnt damit, den örtlichen Lebensraum kennenzulernen und seine Grenzen zu respektieren. Man kann Tiere ungestört lassen, Wasser und Böden sauber halten, Brände verhindern, Ressourcen sparsam nutzen, die Wiederherstellung geschädigter Gebiete unterstützen und die Regeln in Schutzgebieten beachten. Naturschutz gelingt am besten, wenn Anwohner, Schulen, Bauern, indigene Gemeinschaften, örtliche Behörden und Parkpersonal zusammenarbeiten.
Natur in Venezuela
Die Natur in Venezuela umfasst Wälder, Flüsse, Savannen, Feuchtgebiete, Berge, Küstengebiete und zahlreiche Wildtiere. Das Land ist besonders für den Amazonasregenwald, die Llanos, Tepuis, Páramos, Mangroven sowie seine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt bekannt. Wer diese Natursysteme versteht, kann zu ihrer schonenden Nutzung und ihrem Schutz für die Zukunft beitragen.
VivAVia kann Fehler machen. Überprüfe wichtige Informationen.

