Das politische System Vietnams verbindet die Führung durch die Partei, staatliche Institutionen und repräsentative Wahlen. Die Kommunistische Partei Vietnams gibt die grundlegende politische Richtung vor; staatliche Stellen üben öffentliche Gewalt durch verfassungsrechtliche Institutionen und Gesetze aus. Nationalversammlung, Staatspräsident, Regierung, Gerichte, Staatsanwaltschaften, lokale Volksräte und lokale Volkskomitees haben in diesem System unterschiedliche Aufgaben. Bei Wahlen werden Vertreterinnen und Vertreter für die Nationalversammlung und die lokalen Volksräte bestimmt; die staatlichen Institutionen übernehmen legislative, exekutive, richterliche und lokale Verwaltungsaufgaben. Das politische System unterscheidet sich daher von einem Mehrparteiensystem, in dem konkurrierende Parteien in der nationalen Regierung einander ablösen. Um Politik in Vietnam zu verstehen, muss man sowohl den Staatsaufbau als auch die Wahlen innerhalb dieses Rahmens betrachten.
Politik in Vietnam
Politik in Vietnam betrifft die Organisation, Ausübung und Repräsentation öffentlicher Gewalt in einer sozialistischen Republik, deren Politik von der Kommunistischen Partei Vietnams geführt wird. Der institutionelle Rahmen umfasst Staatsorgane und Wahlen zur Nationalversammlung sowie zu den lokalen Volksräten. Diese Bereiche erklären sowohl, wie Vietnam regiert wird, als auch, wie Vertreterinnen und Vertreter bestimmt werden.
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