Bei einer dualen Ausbildung lernen Auszubildende einen Beruf an zwei Lernorten. Im Unternehmen üben sie die praktische Arbeit, in der Berufsschule lernen sie die fachlichen und allgemeinen Grundlagen. Der Vertrag wird mit dem Unternehmen geschlossen und regelt Beginn, Dauer, Vergütung, Probezeit und weitere Ausbildungsbedingungen. Je nach Beruf wird der Vertrag bei einer zuständigen Stelle oder Kammer eingetragen. Die Ausbildung folgt einer Ausbildungsordnung und endet mit einer Prüfung. Der Abschluss ist ein anerkannter Berufsabschluss und hilft beim Einstieg in den Beruf. Rechtlich ist oft kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, praktisch wählen Unternehmen je nach Beruf nach Schulabschluss, Noten, Praktika und Motivation aus. Bewerbungen starten oft 6 bis 12 Monate vor Ausbildungsbeginn, große Unternehmen suchen teilweise noch früher. Viele Ausbildungen beginnen im August oder September. Die monatliche Vergütung hängt von Beruf, Branche, Unternehmen, Tarif und Ausbildungsjahr ab. Eine Verkürzung oder Verlängerung kann je nach Leistung, Vorbildung oder Situation möglich sein. Berufsschule bleibt auch dann Pflicht, wenn die Ausbildung in Teilzeit stattfindet.
Duale Ausbildung in Deutschland
Eine duale Ausbildung verbindet Arbeit im Unternehmen mit Unterricht in der Berufsschule. Sie führt zu einem anerkannten Berufsabschluss in einem bestimmten Beruf. Viele duale Ausbildungen dauern 2 bis 3,5 Jahre. Das Unternehmen zahlt meist eine monatliche Ausbildungsvergütung, die oft mit jedem Ausbildungsjahr steigt.
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