Master-Titelvarianten richten sich nach der Hochschule und dem jeweiligen Studienprogramm. Aus einer ähnlichen Fachbezeichnung folgt deshalb nicht zwingend derselbe Abschlusstitel. Massgebend ist, welcher Titel im Studienreglement für den erfolgreichen Abschluss vorgesehen ist. Die Hochschule verleiht ihn nach Erfüllung aller vorgeschriebenen Studienleistungen. Auf dem Abschlussdokument steht die offizielle Bezeichnung, die für Bewerbungen und weitere Zulassungsverfahren übernommen werden sollte. Ergänzende Unterlagen können Fachrichtung, Studienschwerpunkte und absolvierte Leistungen ausweisen. Diese Angaben helfen, den Inhalt eines weniger verbreiteten Mastertitels einzuordnen. Der Titel allein erlaubt nicht immer einen vollständigen Vergleich mit einem anders bezeichneten Masterabschluss. Für die Zulassung zu einem Doktoratsprogramm prüft die zuständige Hochschule den konkreten Abschluss und die bisherigen Studienleistungen. Auch bei beruflichen Bewerbungen sind die offiziellen Abschlussunterlagen aussagekräftiger als eine selbst gewählte Übertragung in eine geläufigere Titelvariante.
Weitere Mastertitel als Abschlüsse eines Studiums in der Schweiz
Neben verbreiteten Abschlussbezeichnungen können Schweizer Hochschulen weitere Mastertitel für bestimmte Studienprogramme verwenden. Ein fachspezifischer Mastergrad bezeichnet den Abschluss so, wie ihn die Hochschule für das konkrete Programm festgelegt hat. Die gültige Titelbezeichnung ergibt sich aus dem Studienreglement und den Abschlussdokumenten.
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