Die Arbeitsproben für eine Hochschule sollten gezielt für den gewählten gestalterischen Studiengang zusammengestellt werden. Zu jeder Arbeit sollten Urheberschaft, Entstehungskontext und die eigene Rolle klar erkennbar sein. Bei Gruppenarbeiten ist deshalb anzugeben, welche Teile selbst ausgeführt wurden. Je nach Programm können freie Arbeiten, Auftragsarbeiten, Entwürfe oder dokumentierte Arbeitsprozesse verlangt oder zugelassen sein. Eine gestalterische Studienbewerbung kann zudem feste Vorgaben zur Anzahl der Arbeiten, zur Reihenfolge oder zu ergänzenden Erläuterungen enthalten. Bei einer digitalen Einreichung sind Dateityp, Dateigrösse, Benennung und allfällige Vorgaben für Links einzuhalten. Mehrere verlangte Bestandteile müssen in der vorgeschriebenen Form zusammengeführt oder einzeln hochgeladen werden. Die Darstellung sollte vollständig lesbar sein und Farben, Details sowie Proportionen der Arbeiten angemessen wiedergeben. Fremde Beiträge dürfen nicht als eigene Leistung erscheinen. Ein Portfolio Kunststudium ersetzt keine weiteren verlangten Unterlagen oder Teile der Eignungsprüfung. Massgebend bleiben die aktuellen Anforderungen des Studiengangs und die Angaben im Bewerbungsportal.
Portfolio für die Bewerbung um ein gestalterisches Studium in der Schweiz
Ein Portfolio für ein Kunststudium oder Designstudium zeigt ausgewählte eigene Arbeiten und macht die gestalterischen Fähigkeiten der bewerbenden Person nachvollziehbar. Ob eine Mappe für das Designstudium verlangt wird, hängt vom Studiengang und dessen Aufnahmeverfahren ab. Anzahl, Inhalt, Dateiformat und Einreichungsweg richten sich nach den Vorgaben der jeweiligen Schweizer Hochschule.
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