Für die Arbeitsreduktion während Prüfungen im Studium werden zuerst alle bekannten Prüfungs- und Abgabetermine im Kalender erfasst. Danach wird die benötigte Prüfungsvorbereitung der Arbeitszeit gegenübergestellt, die im normalen Nebenjob anfällt. Auch Lehrveranstaltungen, laufende Aufgaben und Erholungszeiten bleiben Teil der Rechnung. Übersteigt der gesamte Zeitbedarf die verfügbare Woche, zeigt die Differenz den notwendigen Entlastungsumfang. Die Reduktion kann je nach Arbeitsverhältnis weniger Einsätze, kürzere Einsätze oder eine andere Verteilung bedeuten. Welche Anpassung tatsächlich möglich ist, muss mit dem Unternehmen vereinbart werden. Bekannte Belastungsspitzen sollten früh angesprochen werden, damit Arbeits- und Prüfungszeiten nicht erst kurzfristig kollidieren. Eine geplante Reduktion verändert zugleich das erwartete Nebenjobeinkommen. Dieser Einkommensrückgang wird im Studienbudget für den betroffenen Zeitraum berücksichtigt. Zusätzliche Arbeit vor oder nach den Prüfungen sollte nur eingeplant werden, wenn sie zeitlich und finanziell realistisch ist. Sobald sich Prüfungstermine oder der Vorbereitungsaufwand ändern, wird der Entlastungsbedarf neu berechnet.
Ermittlung des Entlastungsbedarfs im Nebenjob für Prüfungsphasen des Studiums in der Schweiz
Der Entlastungsbedarf in einer Prüfungsphase bezeichnet die Arbeitszeit, die gegenüber dem üblichen Nebenjobpensum reduziert oder anders verteilt werden sollte. Er ergibt sich aus Prüfungsterminen, geplanter Vorbereitung und dem sonstigen Zeitbedarf der Studierenden. Die Auswirkungen einer Reduktion auf das Einkommen gehören ebenfalls in die Planung.
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