Für den Abgleich von Job und Vorlesungsplan werden zuerst alle verpflichtenden und regelmässigen Lehrveranstaltungen in einen Wochenkalender eingetragen. Danach kommen Vor- und Nachbereitung, selbstständiges Lernen sowie weitere feste Termine hinzu. Der gesamte Zeitbedarf der Studierenden zeigt, welche Abschnitte tatsächlich frei bleiben. Kurze Lücken zwischen Lehrveranstaltungen eignen sich nur, wenn Anfahrt, Arbeitsdauer und Rückkehr realistisch hineinpassen. Grössere zusammenhängende Blöcke sind für planbare Arbeitseinsätze meist leichter nutzbar als viele einzelne Zwischenräume. Bei wechselnden Stundenplänen sollten nur jene Arbeitsfenster bei Lehrveranstaltungen als fest zugesagt werden, die auch bei bekannten Änderungen frei bleiben. Noch nicht bestätigte Module oder Veranstaltungszeiten werden als unsicher markiert. Der Arbeitgeber sollte erkennen können, welche Zeitfenster verlässlich und welche nur gelegentlich verfügbar sind. Bei der Auswahl sind auch Beginn und Ende des Arbeitseinsatzes zu betrachten, nicht nur dessen Dauer. Das geplante Wochenpensum wird anschliessend auf die tatsächlich nutzbaren Arbeitsfenster verteilt. Nach Veröffentlichung oder Änderung des Stundenplans muss die Einteilung erneut geprüft werden.
Ermittlung geeigneter Nebenjobzeiten anhand des Stundenplans für das Studium in der Schweiz
Geeignete Nebenjobzeiten lassen sich aus dem Stundenplan des Studiums ableiten, sobald Lehrveranstaltungen und weitere feste Termine bekannt sind. Freie Zeit zwischen zwei Terminen ist nicht automatisch ein nutzbares Arbeitsfenster, weil auch Lernen, Wege und Erholung Zeit beanspruchen. Verlässliche Einsätze passen am besten in wiederkehrende freie Blöcke mit ausreichendem zeitlichem Abstand zu den Studienpflichten.
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