Duales Lernen bedeutet, dass Lernende nicht nur in einer Einrichtung lernen, sondern auch berufliche Praxis erleben. In Georgien gehört es zum arbeitsbasierten Lernen. Dazu können Praktikum, reale Arbeitsumgebung, simulierte Arbeitsumgebung oder Training Enterprise gehören. Ein Training Enterprise bildet Arbeitsabläufe nach, ohne dass es ein normaler Arbeitsplatz sein muss. Unternehmen können Aufgaben, Praxisplätze, Betreuung oder Rückmeldung zu beruflichen Anforderungen einbringen. Die genaue Aufteilung zwischen Unterricht und Praxis hängt vom Programm und vom Anbieter ab. Deshalb beschreibt der Begriff nicht automatisch ein festes Modell wie in Deutschland. Manche Ausbildungsgänge haben starke Praxisanteile, andere bleiben stärker schulisch oder einrichtungsbezogen. Für Lernende ist entscheidend, ob Praxis verbindlich im Programm vorgesehen ist. Ebenso zählt, wer die Praxis betreut und wie die Lernergebnisse geprüft werden. Ein Programm mit dualen Elementen kann den Übergang in Arbeit erleichtern, ersetzt aber nicht die Prüfung von Abschluss, Level und Anerkennung.
Duales Lernen in der Ausbildung in Georgien
Duales Lernen in Georgien verbindet Berufsbildung mit Lernen in einem Unternehmen oder einer arbeitsnahen Umgebung. Es ist eine Form des arbeitsbasierten Lernens, aber nicht der Standard für alle Ausbildungsgänge. Entscheidend ist, wie viel Praxis das konkrete Programm enthält und welche Rolle Unternehmen übernehmen.
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