Überbetriebliche Kurse (ÜK) führen berufliche Verfahren unter fachlicher Anleitung ein und lassen sie gezielt üben. Das ÜK-Ausbildungsprogramm leitet die einzelnen Kursthemen aus den Vorgaben des jeweiligen Lehrberufs ab. Der Bildungsplan ordnet dem ÜK bestimmte Beiträge zum Aufbau beruflicher Handlungskompetenzen zu. Daraus entstehen ÜK-Lernziele für einzelne Kurse, Kurstage oder Arbeitsaufträge. Zu den Inhalten können Arbeitstechniken, der Umgang mit Werkzeugen und Geräten sowie Qualitätskontrollen gehören. Auch Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Materialkenntnisse und sorgfältiges Arbeiten können behandelt werden. Branchenspezifische Grundfertigkeiten werden zunächst in überschaubaren Übungen aufgebaut und später mit anspruchsvolleren Abläufen verbunden. Das praktische Tun kann durch kurze fachliche Erklärungen, Demonstrationen und Auswertungen ergänzt werden. Inhalte aus Lehrbetrieb und Berufsfachschule werden aufgegriffen, soweit dies für die Kursaufgaben nötig ist. Ein einzelner Kurs deckt nicht das gesamte Berufsprofil ab, sondern bearbeitet den vorgesehenen Ausschnitt. Kursunterlagen und persönliches Aufgebot zeigen, welche Themen, Ausrüstung und Vorbereitungen für den konkreten Termin gelten.
Inhalte der überbetrieblichen Kurse bei einer Lehre in der Schweiz
Die ÜK-Inhalte umfassen ausgewählte praktische Grundlagen, die Lernende für ihren Lehrberuf benötigen. Sie richten sich nach den vorgeschriebenen Handlungskompetenzen und bauen über die Lehrzeit schrittweise aufeinander auf. Welche Aufgaben tatsächlich behandelt werden, unterscheidet sich nach Beruf und Kursabschnitt.
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