Überbetriebliche Kurse (ÜK) vermitteln ausgewählte berufspraktische Grundlagen ausserhalb des einzelnen Lehrbetriebs. Der Umfang überbetrieblicher Kurse richtet sich nach der Bildungsverordnung, dem Bildungsplan und den zugehörigen Kursbestimmungen des Lehrberufs. Die Anzahl der ÜK-Tage ist deshalb nicht für alle Berufe gleich. Kurstage können einzeln, in zusammenhängenden Blöcken oder in mehreren Kursabschnitten stattfinden. Die gesamte Kursdauer verteilt sich häufig auf verschiedene Lehrjahre. ÜK-Kurstage umfassen Unterricht, praktische Übungen und vorgesehene Pausen nach dem jeweiligen Tagesprogramm. Angaben zu ÜK-Stunden können sich auf Lektionen, Zeitstunden oder anrechenbare Kurszeit beziehen und müssen anhand des betreffenden Dokuments gelesen werden. Das persönliche Aufgebot nennt Beginn und Ende eines konkreten Kurstages. Reisezeit zum Kurszentrum gehört nicht automatisch zur ausgewiesenen Kursdauer. Versäumte Kursteile können einen Ersatztermin erfordern und dadurch zusätzliche Kurstage auslösen. Bei verkürzter oder verlängerter Lehrzeit prüft die zuständige Stelle, welche Kurse noch besucht werden müssen.
Dauer der überbetrieblichen Kurse bei einer Lehre in der Schweiz
Die ÜK-Dauer bezeichnet den zeitlichen Umfang der vorgeschriebenen Kurse innerhalb einer beruflichen Grundbildung. Sie unterscheidet sich nach Lehrberuf und kann über mehrere Lehrjahre verteilt sein. Verbindliche Angaben stehen in den berufsspezifischen Vorgaben und den persönlichen Kursaufgeboten.
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