Überbetriebliche Kurse (ÜK) verwenden je nach Beruf unterschiedliche Materialien, Werkzeuge und Lehrmittel. Zum Kursmaterial im ÜK können Werkstücke, Rohstoffe, Übungsunterlagen und persönliche Schutzausrüstung gehören. Verbrauchsmaterial im Kurszentrum wird bei der Bearbeitung aufgebraucht oder kann danach nicht erneut eingesetzt werden. Dauerhaft nutzbare Geräte des Zentrums sind davon zu unterscheiden. Werkzeugkosten Lernender können entstehen, wenn persönliche Arbeitsgeräte beschafft oder zum Kurs mitgebracht werden müssen. Ob der Lehrbetrieb Werkzeuge bereitstellt oder Kosten vergütet, ergibt sich aus den geltenden Regeln und Vereinbarungen. Auch ÜK-Lehrmittel-Kosten für Handbücher, digitale Zugänge oder Arbeitshefte können separat ausgewiesen werden. Das Aufgebot zeigt häufig, welche Gegenstände vorhanden sind und was selbst mitzubringen ist. Rechnungen sollten erkennen lassen, ob Material bereits im Kursgeld enthalten ist. Beschädigte oder verlorene Gegenstände können nach anderen Regeln behandelt werden als planmässig verbrauchtes Material. Vor einer privaten Anschaffung wird mit Lehrbetrieb oder Kursanbieter geklärt, welche Ausführung benötigt wird und wer die Rechnung übernimmt.
Materialkosten bei überbetrieblichen Kursen während einer Lehre in der Schweiz
ÜK-Materialkosten entstehen durch Gegenstände und Stoffe, die für praktische Kursarbeiten oder die persönliche Kursausstattung benötigt werden. Sie können bereits in der Kursgebühr enthalten oder separat verrechnet sein. Für die Kostenübernahme gelten die Vorgaben des Lehrberufs, des Kursanbieters und des Lehrvertrags.
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