Das eidgenössische Berufsattest (EBA) schliesst eine zweijährige berufliche Grundbildung ab. Es vermittelt berufliche Kompetenzen für ein klar umrissenes Tätigkeitsfeld. Nach dem Abschluss können Absolventinnen und Absolventen direkt eine Stelle im erlernten Beruf suchen. Eine Anstellung oder Übernahme durch den Lehrbetrieb ist jedoch nicht garantiert. Als weiterer Weg kommt eine verwandte Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) infrage. Bereits erworbene Kompetenzen können dabei angerechnet werden, doch Umfang und Verkürzung hängen vom Lehrberuf ab. Für diesen Anschluss braucht es einen neuen Lehrvertrag und einen passenden Lehrbetrieb. Das EBA ist dennoch ein eigenständiger Abschluss und nicht bloss eine Vorstufe zum EFZ. Ein Berufsziel für EBA sollte typische Aufgaben, Beschäftigungsmöglichkeiten und mögliche Anschlüsse berücksichtigen. Wer die Grundbildungsform wählen möchte, bezieht zusätzlich Lernprofil und Unterstützungsbedarf ein. Das ursprüngliche Ziel kann nach Berufserfahrung oder neuen Lernerfolgen angepasst werden.
Berufsziele bei der Wahl einer beruflichen Grundbildung mit EBA in der Schweiz
EBA-Berufsziele klären, ob nach dem Abschluss vor allem der direkte berufliche Einstieg oder später eine verwandte weiterführende Grundbildung angestrebt wird. Beide Wege beginnen mit einem konkreten Lehrberuf und dessen Tätigkeiten. Die EBA-Perspektive sollte deshalb zum gewünschten Arbeitsfeld und zum längerfristigen Lernziel passen.
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