Das eidgenössische Berufsattest (EBA) schliesst eine zweijährige berufliche Grundbildung ab. Im Lehrbetrieb müssen Lernende mündliche Anweisungen verstehen und bei Unklarheiten nachfragen können. Je nach Beruf kommen Kundengespräche, Sicherheitsregeln, Bestellungen oder schriftliche Arbeitsnachweise hinzu. Die berufsspezifische Sprache im EBA entwickelt sich während der praktischen Arbeit. Fachbegriffe lassen sich oft direkt mit Werkzeugen, Materialien und Arbeitsabläufen verbinden. Die EBA-Kommunikation kann im Betrieb Dialekt, Standardsprache oder weitere Sprachen umfassen. Sie ist deshalb nicht immer identisch mit der Unterrichtssprache der Berufsfachschule. Ein schweizweit einheitlicher Sprachnachweis ist nicht für jede EBA-Lehrstelle vorgeschrieben. Der Lehrbetrieb entscheidet, welche Sprachkenntnisse für die konkreten Aufgaben nötig sind. Eine Schnupperlehre zeigt, ob Anweisungen, Gespräche und Fachbegriffe ausreichend verstanden werden. Für den EBA-Zugang sollten vorhandene Sprachkenntnisse, mögliche Förderung und die sprachlichen Anforderungen des Zielberufs gemeinsam geprüft werden.
Berufssprache einer beruflichen Grundbildung mit EBA in der Schweiz
Die EBA-Berufssprache umfasst Fachbegriffe und sprachliche Handlungen, die im Arbeitsalltag eines Lehrberufs gebraucht werden. Dazu gehören Anweisungen verstehen, Rückfragen stellen, Arbeitsschritte erklären und Informationen weitergeben. Die nötigen Kenntnisse hängen von Beruf, Aufgaben und Lehrbetrieb ab.
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