Überbetriebliche Kurse (ÜK) bauen berufspraktische Kompetenzen schrittweise über die Lehrzeit auf. Die ÜK-Jahresplanung verteilt die vorgesehenen Kurstage auf passende Zeiträume und berücksichtigt die Kapazitäten der Kurszentren. Die Kursfolge in der Grundbildung richtet sich nach der Bildungsverordnung, dem Bildungsplan und den berufsspezifischen Kursprogrammen. Ein ÜK-Ausbildungsplan zeigt, welche Inhalte zu welchem Zeitpunkt eingeführt oder vertieft werden. Dabei wird berücksichtigt, welche Grundlagen Lernende im Lehrbetrieb und in der Berufsfachschule bereits erwerben. Die Kursdaten während der Lehre können als einzelne Tage, zusammenhängende Blöcke oder mehrere Abschnitte angesetzt werden. Der Lehrbetrieb erhält die Termine, damit Arbeitsplanung und Freistellung abgestimmt werden können. Lernende prüfen neben Datum und Uhrzeit auch Kursort, benötigte Ausrüstung und Anreise. Das persönliche Aufgebot ist massgebend, wenn eine allgemeine Jahresübersicht noch keine endgültige Einteilung enthält. Änderungen können wegen Gruppeneinteilung, Raumbelegung oder anderer organisatorischer Gründe entstehen. Neue Termine und Überschneidungen mit Schule oder Betrieb werden möglichst früh mit den zuständigen Stellen geklärt.
Planung der überbetrieblichen Kurse bei einer Lehre in der Schweiz
Die ÜK-Kursplanung legt fest, wann und in welcher Reihenfolge die vorgesehenen Kurse eines Lehrberufs stattfinden. Sie verbindet die berufsspezifischen Vorgaben mit verfügbaren Kursorten, Gruppen und Kursleitenden. Die konkrete Einteilung wird den Lernenden und Lehrbetrieben durch Kursdaten und Aufgebote mitgeteilt.
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