Der honduranische Staat ist eine verfassungsmäßige, republikanische, demokratische und repräsentative Ordnung, deren Souveränität beim Volk liegt. Die Verfassung vom 11. Januar 1982, Dekret Nr. 131, legt die Aufgaben des Kongresses, der Exekutive und der Judikative fest. Diese Gewalten prägen die Gesetzgebung, Regierungsentscheidungen, den gerichtlichen Rechtsschutz und die Organisation öffentlicher Institutionen. Die öffentliche Verwaltung, Gemeinden, öffentlichen Finanzen, Aufsichts- und Sicherheitsinstitutionen wenden diesen Rahmen bei ihrer Arbeit an. Honduranische Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren dürfen wählen, wenn sie im nationalen Wählerverzeichnis (Censo Nacional Electoral) eingetragen und wahlberechtigt sind und einen nationalen Identitätsausweis (DNI) vorlegen. Vorwahlen finden im März eines Wahljahres statt, während allgemeine Wahlen im November abgehalten werden; die Wahlen organisiert der Nationale Wahlrat (CNE) und erklärt ihre Ergebnisse. Zu den gewählten Ämtern gehören der Präsident und drei designierte Stellvertreter (Designados), 128 Abgeordnete des Kongresses, 20 Vertreter im Zentralamerikanischen Parlament (PARLACEN) sowie die Mitglieder von 298 kommunalen Körperschaften.
Politik in Honduras
Die Politik in Honduras verbindet die verfassungsmäßige Organisation des Staates mit Wahlen, durch die nationale, regionale und kommunale Vertreter bestimmt werden. Die Verfassung legt Kongress, Exekutive und Judikative als ergänzende und unabhängige Gewalten fest. Wahlen bestimmen den Präsidenten, Abgeordnete des Kongresses, Vertreter im Zentralamerikanischen Parlament und kommunale Körperschaften.
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