Wohnen ist oft der größte feste Kostenpunkt, doch für Lesotho gibt es weder eine verlässliche nationale Mietpreisreihe noch einen einheitlichen Miettarif. Formelle private Mietwohnungen befinden sich vor allem in Städten und können klein oder nur locker reguliert sein. Haushalte wohnen auch gemeinsam oder generationenübergreifend, bauen selbst, leben in ungeplanten Siedlungen oder nutzen öffentliche beziehungsweise geförderte Wohnungen der Directorate of Housing, des Maseru City Council oder der Lesotho Housing and Land Development Corporation. Ein Wohnbudget sollte Miete oder Grundstücks- und Baukosten, Reparaturen, Wasser, Strom, Kochen und Heizen, Anschlussgebühren, Umzugskosten und mögliche Sicherheitsleistungen umfassen. Maseru und andere Städte können sich deutlich von ländlichen Bezirken und dem Hochland unterscheiden. Die National Housing Policy 2018 nennt sicheres, erschwingliches und angemessenes Wohnen als politisches Ziel, legt aber keinen landesweit einheitlichen monatlichen Wohnpreis fest.
Lebenshaltungskosten in Lesotho
Die Lebenshaltungskosten in Lesotho werden in Maloti angegeben, abgekürzt M oder LSL, und unterscheiden sich deutlich zwischen Maseru, anderen Städten, dem Tiefland, dem Hochland und dem Tal des Senqu. Ein realistisches Budget umfasst laufende Rechnungen, regelmäßige Zahlungen, einmalige Anschaffungskosten und Rücklagen für Schocks bei Lebensmitteln, Gesundheit, Klima und Transport. Eine aktuelle nationale Durchschnittszahl zu Haushaltskosten ist nicht verlässlich, da Haushaltsgröße, Jahreszeit, Ort, Zugang zu Diensten und Eigenproduktion das Ergebnis verändern.
VivAVia kann Fehler machen. Überprüfe wichtige Informationen.

