Mauretanien ist eine unteilbare, demokratische und soziale Republik, die durch ihre Verfassung regiert wird. Die öffentliche Gewalt wird durch nationale Institutionen, Gebietskörperschaften, Gerichte, öffentliche Dienste und Sicherheitsorgane ausgeübt. Der Präsident leitet die Exekutive und ist für Außenpolitik, Verteidigung und Sicherheitspolitik zuständig. Die Regierung verwaltet die öffentliche Verwaltung und ist gegenüber der Nationalversammlung rechenschaftspflichtig. Wahlen verbinden die Bürger mit nationalen und lokalen Organen. Präsidentschaftswahlen erfolgen durch direkte Wahl. Die Wahlen zur Nationalversammlung finden durch Wahlkreiswahlen und Verhältniswahlen über Parteilisten statt, während Regional- und Gemeinderäte die Gebietskörperschaften vertreten. Bürger dürfen ab dem Alter von 18 Jahren wählen, wenn sie die mauretanische Staatsangehörigkeit besitzen, ihre bürgerlichen und politischen Rechte behalten und in einer Wählerliste eingetragen sind. Die Wahl ist geheim. Der wesentliche Unterschied besteht zwischen Institutionen, die öffentliche Gewalt ausüben, und Wahlen, durch die Vertreter für bestimmte Ämter bestimmt werden. Die Präsidentschaft, die Nationalversammlung, die Regionalräte und die Gemeinderäte haben daher unterschiedliche Aufgaben und werden nach unterschiedlichen Wahlregelungen bestimmt.
Politik in Mauretanien
Die Politik in Mauretanien verbindet verfassungsmäßige staatliche Institutionen mit Wahlen zur nationalen und lokalen Vertretung. Der Präsident leitet die Exekutive und ist für Außenpolitik, Verteidigung und Sicherheitspolitik zuständig, während die Regierung die öffentliche Verwaltung führt und gegenüber der Nationalversammlung (Assemblée Nationale) rechenschaftspflichtig bleibt. Bei Wahlen werden der Präsident, Mitglieder der Nationalversammlung, Regionalräte und Gemeinderäte nach unterschiedlichen Wahlsystemen bestimmt.
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