Das politische System verbindet staatliche Institutionen mit Wahlverfahren. Öffentliche Gewalt wird durch den Präsidenten und die Regierung, das Parlament, Gerichte, lokale Behörden und Aufsichtsorgane ausgeübt. Zu den staatlichen Aufgaben gehören Verwaltung, öffentliche Finanzen, Justiz, öffentliche Beteiligung und nationale Sicherheit. Wahlregeln bestimmen, wer wählen darf und wie Mandate besetzt werden: Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren müssen über die erforderlichen bürgerlichen und politischen Rechte verfügen und am Wahlort ihres Wohn- oder Aufenthaltsorts in das Wählerverzeichnis eingetragen sein. Präsidentschaftswahlen erfolgen in direkter Mehrheitswahl, Senatswahlen indirekt und Wahlen zu lokalen Räten nach Verhältnislisten. Diese Unterschiede zeigen, warum politische Repräsentation und die Organisation der öffentlichen Verwaltung gemeinsam betrachtet werden müssen, aber nicht einem einzigen Verfahren unterliegen.
Politik in der Republik Kongo
Die Politik in der Republik Kongo umfasst die Organisation des Staates, die Ausübung öffentlicher Gewalt und die Besetzung repräsentativer Mandate. Die Verfassung von 2015 beschreibt das Land als souveränen, einheitlichen, unteilbaren, dezentralisierten, säkularen und demokratischen Staat. Wahlen bestimmen die präsidentielle und parlamentarische Repräsentation sowie lokale Mandate durch direkte oder indirekte Wahlverfahren.
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