Das politische System Russlands umfasst den Präsidenten, die Regierung, die Föderalversammlung, Gerichte, regionale Behörden und die kommunale Selbstverwaltung. Diese Institutionen sind auf verschiedenen Ebenen tätig und haben unterschiedliche Zuständigkeiten. Föderale Institutionen behandeln Angelegenheiten, die der nationalen Ebene zugewiesen sind; Regionen und Kommunen verwalten Aufgaben im Rahmen ihrer jeweiligen gesetzlichen Befugnisse. Bei Wahlen in Russland gelten je nach Amt unterschiedliche Verfahren. Präsidentschaftswahlen finden landesweit statt, während andere Wahlen Listenstimmen und Wahlkreisstimmen verbinden können. Wahlkommissionen führen die formalen Verfahren nach dem Wahlrecht durch. Der Rechtsrahmen erklärt, wie Ämter besetzt werden; die tatsächliche politische Beteiligung und der Wettbewerb können sich jedoch zwischen Wahlen und Regierungsebenen unterscheiden. Um die Politik in Russland zu verstehen, sind daher zwei miteinander verbundene Perspektiven nötig. Der Staat zeigt, wo die Zuständigkeit liegt und welche Institutionen sie ausüben. Wahlen zeigen, wie Repräsentanten und Amtsträger ausgewählt werden und wie Bürgerinnen und Bürger an diesem Prozess teilnehmen.
Politik in Russland
Die Politik in Russland umfasst die Organisation, Ausübung und Aushandlung öffentlicher Macht. Die Russische Föderation verbindet föderale Institutionen mit regionalen Behörden und kommunalen Einrichtungen. Wahlen verbinden die Bürgerinnen und Bürger mit der Auswahl von Amtsträgern und Repräsentanten; die politische Praxis hängt außerdem von Beteiligung, Wettbewerb und dem geltenden Rechtsrahmen ab.
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