Für die Nebenverdienst-Budgetrechnung wird zunächst das erwartete Bruttoeinkommen des betrachteten Zeitraums ermittelt. Dazu werden nur Arbeitsstunden verwendet, mit denen verlässlich gerechnet werden kann. Vom Bruttobetrag werden die voraussichtlichen Lohnabzüge abgezogen. Für die Schätzung bei Studierenden sind die Angaben aus Arbeitsvertrag und später aus der Lohnabrechnung massgebend. Danach werden regelmässige Kosten berücksichtigt, die unmittelbar durch den Nebenjob entstehen, etwa die tatsächlich anfallenden Fahrtkosten. Das Ergebnis ist das geschätzte Nettoeinkommen für das Studienbudget. Ein ausbezahlter Nettolohn und der nach arbeitsbezogenen Kosten verfügbare Budgetbetrag können daher voneinander abweichen. Variable Zuschläge, zusätzliche Einsätze oder Trinkgelder werden nur dann angesetzt, wenn sie ausreichend verlässlich sind. Der verfügbare Betrag wird dem Zeitraum zugerechnet, in dem der Lohn tatsächlich eingeht. Sobald die erste Abrechnung vorliegt, ersetzt der tatsächliche Wert die vorherige Schätzung. Spätere Änderungen bei Arbeitsstunden, Abzügen oder Kosten werden laufend in die Rechnung übernommen.
Schätzung des verfügbaren Nebenjobbetrags für das Studienbudget in der Schweiz
Der verfügbare Nebenjobbetrag für das Studium ist der Teil des Erwerbseinkommens, der nach Abzügen und regelmässigen arbeitsbezogenen Kosten für das Studienbudget übrig bleibt. Ausgangspunkt sind der vereinbarte Stundenlohn und die realistisch erwarteten Arbeitsstunden. Unsichere Einsätze oder variable Zahlungen sollten nicht wie festes Einkommen behandelt werden.
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