Ausgangspunkt ist der Bruttostundenlohn, also der vereinbarte Betrag pro Arbeitsstunde vor Abzügen. Der angesetzte Lohn muss zum konkreten Jobangebot, zur Tätigkeit und zum Arbeitsort passen. Für das Budget wird dieser Stundenansatz mit den realistisch erwarteten Arbeitsstunden verbunden. Vom daraus entstehenden Einkommen sind anfallende Abzüge und regelmässige arbeitsbezogene Kosten zu berücksichtigen. Erst der verbleibende Betrag steht voraussichtlich für Studien- und Lebenshaltungskosten zur Verfügung. Wer den Nebenverdienst kalkulieren will, sollte unsichere Einsätze und variable Zahlungen nicht wie festes Einkommen behandeln. Für regelmässige Ausgaben eignen sich nur verlässlich erwartbare Einnahmen. Ein Puffer kann Unterschiede zwischen Zeiträumen mit höheren und niedrigeren Zahlungen ausgleichen. Zudem wird der Lohn dem tatsächlichen Zahlungstermin zugeordnet und nicht allein dem Monat, in dem die Arbeit geleistet wurde. So werden Zeiträume sichtbar, in denen Ausgaben schon fällig sind, das Geld aber noch nicht eingegangen ist. Bei einem Stipendium oder anderen Ausbildungsbeiträgen ist zusätzlich bei der zuständigen Stelle zu klären, ob das erwartete Nebenjobeinkommen angerechnet wird.
Einkommensplanung mit einem Nebenjob vor dem Studium in der Schweiz
Für die Lohnplanung Studierender wird das erwartete Nebenjob-Einkommen im Studium aus dem realistischen Stundenansatz und den voraussichtlichen Arbeitsstunden abgeleitet. Im Studienbudget zählt das Erwerbseinkommen, das nach Abzügen und regelmässigen arbeitsbezogenen Kosten verfügbar bleibt. Schwankungen, Zahlungstermine und eine mögliche Anrechnung auf Ausbildungsbeiträge gehören ebenfalls in die Kalkulation.
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