Für die Budgetintervalle des Nebenjobeinkommens werden die vereinbarten oder aus Abrechnungen bekannten Zahlungstermine erfasst. Ein monatlicher Zahlungsrhythmus im Studium bedeutet nicht automatisch, dass der Betrag jeden Monat gleich hoch ist. Unterschiedliche Arbeitsstunden können auch bei regelmässigen Zahlungsterminen zu wechselnden Löhnen führen. Umgekehrt können unregelmässige Folgezahlungen bei Studierenden zeitlich schwanken, obwohl die geleistete Arbeit bereits feststeht. Im Budget werden daher Arbeitszeitraum, erwarteter Lohnbetrag und Zahlungseingang getrennt notiert. Feste Ausgaben werden mit den Einnahmen verglichen, die zum jeweiligen Fälligkeitstermin tatsächlich verfügbar sein sollen. Entsteht zwischen Ausgabe und Lohnzahlung eine zeitliche Lücke, muss sie durch bereits vorhandene Mittel überbrückt werden. Variable Einsätze werden erst nach Bestätigung in den erwarteten Zahlungsplan aufgenommen. Die erste Lohnabrechnung hilft, den angenommenen Ablauf mit der tatsächlichen Auszahlung abzugleichen. Bei Abweichungen werden die folgenden Budgetzeiträume angepasst. Die Planung wird erneut geprüft, wenn sich Arbeitsumfang, Abrechnungszeitraum oder Zahlungstermin ändern.
Planung wiederkehrender Nebenjobzahlungen für das Studienbudget in der Schweiz
Der Zahlungsrhythmus beschreibt, in welchen zeitlichen Abständen das Nebenjobeinkommen tatsächlich eingeht. Eine wiederkehrende Lohnzahlung aus dem Nebenjob wird im Studienbudget dem erwarteten Zahlungstermin und nicht allein dem Arbeitsmonat zugeordnet. So bleiben Zeiträume sichtbar, in denen Ausgaben bereits fällig sind, das Einkommen aber noch nicht verfügbar ist.
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