Wer die Studienmotivation nachweisen muss, sollte sich an den Fragen und Formvorgaben der Hochschule ausrichten. Die Begründung des Alternativzugangs erklärt, weshalb das gewählte Programm zum bisherigen Bildungs- und Berufsweg passt. Sie kann auf erworbene Kenntnisse, relevante Erfahrungen und die Auseinandersetzung mit den Studienanforderungen eingehen. Allgemeine Aussagen ersetzen keine konkrete Verbindung zum Zielprogramm. Angaben zu Ausbildung, Berufspraxis oder Lernleistungen sollten mit den übrigen Bewerbungsunterlagen übereinstimmen. Die Hochschule kann den schriftlichen Nachweis allein beurteilen oder ihn in einem Gespräch aufgreifen, wenn das Verfahren dies vorsieht. Ein Motivationsschreiben ersetzt weder formale Zulassungsvoraussetzungen noch verlangte Abschluss- oder Praxisnachweise. Auch eine überzeugende Begründung führt nicht automatisch zur Aufnahme. Bewertet wird sie nach den Kriterien des jeweiligen Studienprogramms. Massgebend sind deshalb die verlangten Inhalte, die vorgesehene Form und die Einreichungsvorgaben der Hochschule.
Motivationsnachweis für einen alternativen Zugang zum Studium in der Schweiz
Verlangt die Hochschule einen Motivationsnachweis, soll er die Wahl des Studienprogramms und den alternativen Zugangsweg nachvollziehbar begründen. Ein Motivationsschreiben im Sur-Dossier-Verfahren verbindet den bisherigen Bildungs- und Berufsweg mit den Anforderungen des gewünschten Studiums. Form und Bewertungsgrundlage richten sich nach dem konkreten Zulassungsverfahren.
VivAVia может ошибаться. Проверяй важную информацию.

