Der Schlussbericht des Liquidators sollte die wesentlichen Schritte der gesamten Abwicklung nachvollziehbar zusammenfassen. Dazu gehören der Abschluss laufender Geschäfte, der Forderungseinzug, die Vermögensverwertung und die Behandlung der Unternehmensverbindlichkeiten. Die Schlussrechnung belegt die Entwicklung vom Vermögensbestand zu Beginn der Liquidation bis zum abschließenden Bestand. Zahlungen an Gläubiger sind mit geprüfter Forderung, Betrag, Zahlungsdatum und Zahlungsnachweis zu dokumentieren. Für bestrittene oder anderweitig behandelte Ansprüche muss aus den Unterlagen hervorgehen, wie sie beim Abschluss berücksichtigt wurden. Die Verteilung eines verbleibenden Liquidationserlöses oder anderer Vermögenswerte ist den berechtigten Empfängern eindeutig zuzuordnen. Bankbelege, Buchungsunterlagen, Verträge und Übergabenachweise müssen die Angaben des Schlussberichts stützen. Zusätzlich ist festzuhalten, wie noch aufzubewahrende Geschäfts- und Buchführungsunterlagen nach der Unternehmensbeendigung gesichert werden. Für den formellen Abschluss ist zu prüfen, welche Dokumente im konkreten Fall bei der NAPR einzureichen oder bereitzuhalten sind. Vor der Einreichung sollten Unternehmensdaten, Datumsangaben, Beträge und Unterschriften in allen Abschlussunterlagen gemeinsam kontrolliert werden.
Nachweise für den Abschluss der Unternehmensliquidation in Georgien
Die Liquidationsnachweise für den formellen Unternehmensabschluss in Georgien müssen belegen, dass die Abwicklung beendet, Gläubiger berücksichtigt und verbleibendes Vermögen ordnungsgemäß behandelt wurde. Schlussbericht, Schlussrechnung und erforderliche NAPR-Abschlussunterlagen müssen inhaltlich übereinstimmen.
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