Beim Lehrlingslohn im Vertrag müssen Betrag, Zahlungsperiode und Abstufung nach Lehrjahren eindeutig sein. Der Lohn der Lernenden kann je nach Beruf, Region, Unternehmen und Lehrjahr unterschiedlich hoch ausfallen. Ein schweizweit einheitlicher Mindestbetrag gilt nicht für alle Lehrverhältnisse. Verbindliche Vorgaben können sich jedoch aus einem Gesamtarbeitsvertrag oder besonderen Regelungen ergeben. Der Lehrlohn im Lehrvertrag wird üblicherweise als Bruttobetrag angegeben. Der Bruttolohn der Lehre ist der Betrag vor gesetzlichen und vereinbarten Abzügen. Welche Abzüge tatsächlich erfolgen, muss aus der Lohnabrechnung nachvollziehbar sein. Ein dreizehnter Monatslohn, Zulagen oder besondere Vergütungen bestehen nur, wenn eine entsprechende Grundlage vorliegt. Auch der Auszahlungstermin und das vorgesehene Konto sollten geklärt sein. Änderungen des vereinbarten Lohns müssen den Vertragsparteien mitgeteilt und korrekt dokumentiert werden. Für das persönliche Budget ist der voraussichtliche Nettolohn nach Abzügen massgebend.
Lehrlingslohn im Lehrvertrag für eine Lehre in der Schweiz
Der Lehrlingslohn ist die vereinbarte Vergütung, die das Unternehmen der lernenden Person während der beruflichen Grundbildung zahlt. Seine Höhe wird im Lehrvertrag für jedes Lehrjahr festgehalten. Branchenempfehlungen können als Vergleich dienen, sind aber nicht in jedem Fall verbindlich.
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