Überbetriebliche Kurse (ÜK) sind berufspraktische Kurse, die grundlegende Fertigkeiten der beruflichen Grundbildung systematisch vermitteln. Diese Erklärung beschreibt die ÜK-Bedeutung im Schweizer Berufsbildungssystem. Der Begriff überbetrieblicher Kurs weist darauf hin, dass die Ausbildung nicht auf die Abläufe eines einzelnen Lehrbetriebs beschränkt ist. Die ÜK-Abkürzung wird üblicherweise mit beiden Buchstaben in Grossschrift geschrieben. Ein Kurszentrum der Berufsbildung ist eine Einrichtung, in der solche Kurse durchgeführt werden können. Es stellt Räume, Geräte und fachliche Begleitung für die vorgesehenen Übungen bereit. Der Ausdruck dritter Lernort bezeichnet die Stellung der Kurse neben Lehrbetrieb und Berufsfachschule. Dabei ist dritter Lernort ein Begriff für die Funktion und keine zwingende Angabe zur zeitlichen Reihenfolge. Branchenbezeichnungen für einzelne Kurse können vom amtlichen Oberbegriff abweichen. Auch ein anders benanntes Angebot kann ein verbindlicher Kurs sein, wenn es nach den Vorgaben des Lehrberufs durchgeführt wird. Ein gewöhnlicher Betriebskurs oder eine Weiterbildung wird dagegen nicht allein durch einen ähnlichen Namen zu einem Bestandteil der beruflichen Grundbildung.
Begriffe zu überbetrieblichen Kursen bei einer Lehre in der Schweiz
Bezeichnungen rund um ÜK können sich auf die Kursart, die Funktion im Bildungsgang oder den Durchführungsort beziehen. Je nach Lehrberuf und Branche erscheinen in Unterlagen unterschiedliche Namen und Schreibweisen. Für die Einordnung zählt der geregelte Bildungsauftrag des Angebots.
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