Überbetriebliche Kurse (ÜK) vermitteln die für den jeweiligen Lehrberuf vorgesehenen berufspraktischen Grundlagen. Die Lehrberuf-Kurszuordnung berücksichtigt die amtliche Berufsbezeichnung sowie gegebenenfalls Fachrichtung oder Schwerpunkt. Für die Kurszentrum-Zuordnung können zusätzlich der Standort des Lehrbetriebs, die verfügbare Kapazität und die regionale Organisation zählen. Eine regionale ÜK-Einteilung bedeutet daher nicht zwingend, dass das nächstgelegene Zentrum zuständig ist. Bei der ÜK-Anmeldung Lernender übermittelt häufig der Lehrbetrieb die erforderlichen Vertrags- und Personendaten an die Kursstelle. Lernende melden sich nur selbst an, wenn das Verfahren dies ausdrücklich vorsieht. Nach der Erfassung teilt der Anbieter Kursgruppe, Kursort und Termine zu. Die Angaben im Aufgebot sollten mit Lehrberuf, Lehrjahr und persönlichen Daten übereinstimmen. Fehler oder fehlende Einteilungen werden dem Lehrbetrieb oder der genannten Kontaktstelle gemeldet. Bei einem Wechsel des Lehrbetriebs, einer Vertragsänderung oder einem Umzug kann die Zuständigkeit überprüft werden. Eine andere Einteilung gilt erst, wenn sie von der zuständigen Stelle bestätigt wurde.
Zuordnung zu überbetrieblichen Kursen bei einer Lehre in der Schweiz
Die ÜK-Zuteilung bestimmt, welches Kursangebot und welches Kurszentrum für eine lernende Person zuständig sind. Massgebend sind vor allem Lehrberuf, Lehrbetrieb und die organisatorischen Vorgaben der zuständigen Branche. Die Einteilung wird normalerweise durch den Lehrbetrieb oder die verantwortliche Kursstelle veranlasst.
VivAVia 可能会出错。请核实重要信息。

