Early Childhood Care, Development and Education (ECCDE) umfasst gemeinschaftliche und private Vorschulen, üblicherweise für Kinder im Alter von etwa 3 bis 5 Jahren. Grade 0 richtet sich gewöhnlich an Kinder von 5 bis 6 Jahren und bietet als Teil des Grundschulwegs ein Vorbereitungsjahr. Tagesbetreuung für Kinder von 0 bis 3 Jahren dient vor allem der Betreuung und gehört nur dann zur Schulbildung, wenn sie eine anerkannte Bildungsfunktion hat. Die Grundschule reicht von Grade 0 bis Grade 7. Die Anfangsbildung umfasst Grades 0–2, die mittlere Grundschule Grades 3–4 und die obere Grundschule Grades 5–7. Die Sekundarstufe I umfasst drei Jahre, Forms 1–3. Die Sekundarstufe II besteht üblicherweise aus Forms 4–5; in manchen Schulen oder Bildungswegen gibt es Form 6. Das Eswatini Primary Certificate (EPC) bescheinigt die Prüfung am Ende der Grundschulstufe, das Junior Certificate (JC) folgt auf Form 3 und das Eswatini General Certificate of Secondary Education (EGCSE) üblicherweise auf Form 5. Das Eswatini Prevocational Certificate of Secondary Education (EPCSE) bietet einen weiteren geprüften Sekundarbildungsweg. ECESWA, der Examinations Council of Eswatini, führt nationale Prüfungen durch und stellt diese Zertifikate aus. Schulen können staatlich, missionsgeführt, gemeinschaftlich, staatlich unterstützt, privat, sonderpädagogisch oder inklusive Modellschulen sein. Eswatini verwendet keine deutschen Schularten wie Hauptschule, Realschule oder Gymnasium. Ein Platz in der Grundschule beginnt normalerweise etwa mit sechs Jahren. Für die Aufnahme in Grade 1 gelten die Vorschriften des Ministry of Education and Training (MoET) und des Free Primary Education (FPE). Eine ältere Aufnahmevorschrift des MoET verlangte Geburtsurkunde und PIN; aktuelle Anforderungen sollten bei der Schule oder Region erfragt werden. Der Zugang zur oberen Sekundarstufe hängt von Leistung und Ergebnissen aus Form 3 ab, sodass der Abschluss der Sekundarstufe I nicht automatisch einen Platz in Form 4 schafft. Ein politisches Ziel sieht Sekundarschulangebote innerhalb von 7 Kilometern vor; dies ist keine individuelle Garantie. Der National Curriculum Framework verwendet kompetenzorientiertes Lernen. In Grades 0–2 können siSwati oder Englisch verwendet werden; ab Grade 5 ist Englisch Unterrichtssprache und wird bis Form 5 oder 6 verwendet. Zu den Lernbereichen zählen siSwati oder Swazi Sign Language, Englisch, Mathematik, Naturwissenschaften, Sozialkunde, Landwirtschaft, Religious Education, ICT, Gesundheit und Wohlbefinden, Design und Technologie, berufliche oder vorbereitende Berufsbildung, Mode und Textilien, Ernährung und Hauswirtschaft sowie Wirtschaft. Das NCC koordiniert Lehrplanentwicklung, Lernmaterialien und damit verbundene Prüfungsarbeit. In Grades 0–2 werden Beobachtungen und Bewertungsraster statt einer formellen Jahresprüfung eingesetzt. Spätere Leistungsbewertung verbindet formative und summative Arbeit. Zu den berichteten Gewichtungen zählen akademische und praktische Komponenten von 50/50 und 70/30 in Grades 3–4, 30/70 und 50/50 in Grades 5–7, 30/70 und 50/50 in Forms 1–3 sowie 30/70 für akademische und 40/60 für vorbereitende Berufsbildungsinhalte in Forms 4–5. Schulen stellen Zeugnisse für jedes Trimester aus; ECESWA verwaltet nationale Prüfungen und Zertifikate. LSCA läuft weiterhin als Pilot; IGCSE ist ein zusätzlicher internationaler Bildungsweg und nicht die zentrale nationale Entsprechung. Die öffentliche Grundschule wird durch FPE finanziert, darunter Pauschalzuschüsse sowie vorgesehene Unterstützung für Lehrkräfte, Lernmaterialien und Lehrbücher. Familien müssen möglicherweise weiterhin Uniformen, bestimmte Materialien und andere schulbezogene Kosten tragen. ECCDE-Angebote werden oft gemeinschaftlich oder privat verwaltet und können Gebühren verlangen oder nur begrenzte Ressourcen haben. Die Gebührenregelung der Sekundarstufe ist uneinheitlich: In einer Haushaltserklärung von 2023 hieß es, die Regierung übernehme die Gebühren für Emaswati; ein MoET-Bericht von 2024 bezeichnete Schulgebühren weiterhin als Grund für Schulabbrüche und forderte eine bessere Regulierung. Die tatsächlichen Kosten sollten daher bei der Schule oder dem Regional Education Office bestätigt werden. Unterstützung kann Schulverpflegung, schulische Gesundheitsdienste, Zuschüsse für Waisen und gefährdete Kinder sowie Guidance and Psychological Services umfassen. Die Special Educational Needs Unit unterstützt inklusive Bildung und Sonderschulen, darunter mit Brailleschrift, Orientierung und Mobilität, Alltagskompetenzen und angepasster Infrastruktur. Das MoET legt nationale Politik fest, registriert und inspiziert Schulen, beaufsichtigt Finanzierung und Standards und arbeitet über Regional Education Offices. Schulausschüsse, Eltern und Gemeinschaften wirken an örtlichen Schulangelegenheiten mit. Die Teaching Service Commission verwaltet einschlägige Aufgaben im Lehrerdienst. Der Zugang zur Grundschule ist nahezu allgemein; der gemeldete Übergang von der Grundschule zur Sekundarstufe I lag bei etwa 92 %. Für 2024 wurden Bruttoeinschulungsraten von 115,7 % in der Grundschule, 96,3 % in der Sekundarstufe I und 82,8 % in der Sekundarstufe II angegeben. Die Abschlussquoten lagen Berichten zufolge bei etwa 97,8 %, 70 % und 62,2 %. Diese Zahlen zeigen einen besseren Zugang zur Grundschule als zu den späteren Stufen. Wiederholungen in Forms 2 und 4, Kosten, Unterschiede zwischen Stadt und Land sowie schwache Grundkompetenzen beim Lesen und Rechnen beeinflussen den Bildungsfortschritt weiterhin.
Schulbildung in Eswatini
Die Schulbildung in Eswatini reicht von frühkindlichen Angeboten und Grade 0 bis zur Grund- und Sekundarschule. Die Grundschule umfasst Grade 0 bis Grade 7, danach folgen Forms 1–3 und Forms 4–5; in einigen Bildungswegen gibt es Form 6. Die nationale Politik strebt kostenlose und verpflichtende Grundbildung an, doch Gebühren der Sekundarschule, verfügbare Schulplätze, Haushaltskosten und Zugang auf dem Land beeinflussen weiterhin den Schulbesuch.
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