Das politische System Mosambiks verbindet verfassungsrechtliche staatliche Institutionen mit regelmäßigen Wahlen. Der Staat ist gemäß der Verfassung als unitarische Mehrparteiendemokratie organisiert. Portugiesisch ist die Amtssprache, während die Verfassung die Nationalsprachen Mosambiks anerkennt. Öffentliche Gewalt wird durch nationale Institutionen, 11 Provinzen einschließlich der Stadt Maputo mit Provinzstatus, Distrikte, Verwaltungsposten, Ortschaften und Siedlungen ausgeübt. Mosambik meldete für 2025/26 65 lokale Behörden. Wahlen ermöglichen wahlberechtigten Bürgern die Wahl des Präsidenten, nationaler und provinzieller Vertreter, der Provinzgouverneure und kommunaler Behörden. Das Wahlrecht wird regelmäßig, unmittelbar, gleich, persönlich und geheim ausgeübt. Für die meisten Sitze in Vertretungskörperschaften gelten Verhältniswahlsysteme. Ein Präsidentschaftskandidat muss mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhalten; andernfalls nehmen die beiden führenden Kandidaten an einer Stichwahl teil. Die Eintragung in das Wählerverzeichnis ist erforderlich. Wer seine Wahlkarte verloren hat, kann dennoch wählen, wenn der Eintrag im Wählerverzeichnis bestätigt wird und ein akzeptierter Lichtbildausweis vorgelegt wird.
Politik in Mosambik
Die Politik in Mosambik betrifft die Organisation öffentlicher Gewalt und die Art, wie Bürger politische Vertreter wählen. Das Land ist eine unitarische Mehrparteiendemokratie mit öffentlichen Institutionen auf nationaler, Provinz- und lokaler Ebene. Wahlen umfassen das Präsidentenamt, Vertretungskörperschaften, Provinzgouverneure und kommunale Behörden.
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