Nordmazedonien ist unter der Verfassung von 1991 und ihren Änderungen ein souveräner, unabhängiger, demokratischer und sozialer Einheitsstaat. Die nationale politische Gewalt ist auf die Einkammer-Versammlung (Assembly), die Regierung und den direkt gewählten Präsidenten verteilt. Die Versammlung erlässt Gesetze und übt parlamentarische Kontrolle aus, die Regierung verwaltet die Exekutive und der Präsident vertritt den Staat und ist Oberbefehlshaber. Politische Vertretung entsteht außerdem durch Wahlen zum Präsidenten, zur Versammlung, zu Bürgermeistern und zu Gemeinderäten. Präsidentschafts- und Bürgermeisterwahlen erfolgen durch direkte Abstimmung und können einen zweiten Wahlgang erfordern, während Wahlen zur Versammlung und zu Gemeinderäten nach dem Verhältniswahlrecht mit geschlossenen Listen durchgeführt werden. Bürger erwerben im Allgemeinen ab dem Alter von 18 Jahren das Wahlrecht, wenn sie die jeweils geltenden Wohnsitzvoraussetzungen erfüllen und im Wählerverzeichnis (Voters’ Register) eingetragen sind. Die lokale Selbstverwaltung erfolgt über 80 Gemeinden und die Stadt Skopje (City of Skopje). Acht Planungsregionen koordinieren die Entwicklung, bilden aber keine autonome Regierungsebene. Wer die Politik in Nordmazedonien verstehen will, muss daher zwischen nationalen Institutionen, Wahlvertretung und lokaler Verwaltung unterscheiden.
Politik in Nordmazedonien
Die Politik in Nordmazedonien wird durch staatliche Institutionen, Wahlen und lokale Selbstverwaltung geprägt. Die Versammlung erlässt Gesetze, die Regierung übt die vollziehende Gewalt aus und der Präsident vertritt den Staat. Wahlen bestimmen die nationale und lokale Vertretung, während Gemeinden und die Stadt Skopje lokale Angelegenheiten verwalten.
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